Klartext vom Präsidenten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

4 months ago
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<strong><em>Hans-Eckard Sommer, Leiter des BAMF, erklärt hier in wenigen Worten die harte Realität. All die Kritik an dieser Asylpolitik, die ich und viele andere seit Jahren formulieren, basiert genau darauf. Es wird seit über zehn Jahren Grundlegendes von den politisch Verantwortlichen ignoriert: Es ist die aufnehmende Gesellschaft, die zu bestimmen hat, wer, in welcher Anzahl und zu welchen Bedingungen ins Land einreisen darf.</em></strong>

Dieses Recht wurde den Bürgern dieses Landes nicht nur genommen. Man opfert zudem sämtliche Regeln unseres Zusammenlebens, die bis vor 2015 für alle, ob Deutsche oder Ausländer galten. Die innere Sicherheit ist dermassen erodiert, dass gewöhnliche Strassenfeste zu Hochsicherheitszonen werden oder erst gar nicht mehr stattfinden können. Selbst die barbarischsten Mörder, die aus aller Welt unter dem Deckmantel Asyl ins Land kamen und Mitmenschen von uns getötet haben, erklärt man kurzerhand für psychisch krank und versucht sie für Unsummen in unseren psychiatrischen Kliniken zu therapieren. Die Gesellschaft hat das zu akzeptieren, Abschieben geht nicht, weil der Mörder keine gleichwertige Behandlung in seiner Heimat bekommen würde, wie es neulich ein Staatsanwalt tatsächlich formulierte.

Seit über zehn Jahren wird von uns verlangt, dass wir jeden, der da kommen mag, nahezu bedingungslos mit offenen Armen zu empfangen und vollumfängliche Versorgung zu bieten haben. Als "diejenigen, die hier schon länger leben" wurden wir betitelt, während man gleichzeitig per medialem Dauerfeuer um die Ohren gehauen bekommt, wie rassistisch wir Deutsche doch seien und wie schwer es die neu ankommenden Migranten doch haben, weil sie so benachteiligt sind. Ein Propagandameisterwerk, das seit über zehn Jahren kaum an Wirkung verloren hat. Gleichzeitig stellt Deutschland jedoch wenig bis keine Anforderungen an diejenigen, die hier einwandern – nicht einmal der Nachweis der Identität ist vonnöten – sondern nahezu ausschliesslich an uns, die aufnehmende Gesellschaft und füllt so langsam aber stetig ein gesellschaftliches Pulverfass. Von den finanziellen Belastungen und den Überlastungen in für ein erfolgreiches Land und eine zufriedene Bevölkerung allen relevanten Bereichen will ich gar nicht erst anfangen. Herr Sommer hat recht, der Kipp-Punkt ist erreicht. Aus meiner Sicht ist er mit dieser treffenden Aussage nur einige Jahre zu spät dran.

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