Klassiker - Die Lümmel von der ersten Bank 1 - Zur Hölle mit den Paukern

5 months ago
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Zur Hölle mit den Paukern ist eine deutsche Filmkomödie, die Ende 1967 unter der Regie von Werner Jacobs in Hamburg und Baden-Baden gedreht wurde.
Dr. Gottlieb Taft, mit Leib und Seele Direktor des Mommsen-Gymnasiums in Baden-Baden, hat mit den Schülern der 10a so seine liebe Not. Speziell der von einem bayrischen Internat verwiesene Pepe Nietnagel bringt mit seinen derben Streichen das gesamte Lehrerkollegium zur Verzweiflung. Vor allem Oberstudienrat Dr. Arthur Knörz ist er schon lange ein Dorn im Auge. Deshalb will Knörz ihn, zusammen mit einem Großteil der Klasse, in Latein durchfallen lassen. Pepe inszeniert daraufhin mit Hilfe seiner Klassenkameraden einen Sprung aus dem Fenster, sodass Knörz von einem Selbstmord ausgeht. Da Pepe aber beim Erscheinen von OStD Dr. Taft seelenruhig auf seinem Platz sitzt, muss Knörz wegen Halluzinationen einen Sanatoriumsaufenthalt antreten.

Die Vertretung übernimmt der junge, modern eingestellte Dr. Albert Kersten. Vorgewarnt durch Rektor Taft, durchschaut er den für ihn bestimmten Scherz in Form einer als Gymnasiastin getarnten „Sex-Bombe“, die den Unterricht sabotieren soll. Diese blamiert und verplappert sich in den ersten fünf Minuten. Mit dem Hinweis, sich inzwischen ein paar bessere Scherze zu überlegen, verlässt er die Klasse, um die „falsche Schülerin“ zum Ausgang zu geleiten. Missmutig akzeptiert Pepe die Niederlage, weil der Rest der Klasse, vor allem die Mädchen, den neuen Lehrer gut findet. Auch Helena, die Tochter des Direktors, verliebt sich in den smarten Pädagogen. Als der Tennispartner von Dr. Kersten wegen eines ärztlichen Notfalls absagt, ergreift sie ihre Chance. Nach der Tennisstunde wird sie von Dr. Kersten in ein Weinlokal eingeladen und nach Hause gebracht. Ausgerechnet beim Abschiedskuss vor der Haustür wird Kersten vom heimkehrenden Rektor Taft erblickt und abgekanzelt.

In der Schule setzt sich die Unterredung für alle Schüler hörbar fort, da Rektor Taft irrtümlich die hauseigene Sprechanlage in Betrieb setzt. Pepe Nietnagel gibt daraufhin eine Verlobungsanzeige seiner Tochter auf, was Taft aber noch mehr in Rage bringt, da er Dr. Kersten für den Urheber hält. Auch die in der Pension Nachtigall mithilfe der französischen Austauschstudentin Geneviève Ponelle, die in der Familie Nietnagel zu Gast ist, inszenierte Blamage erweist sich als Bumerang, da Dr. Taft unerwartet zurückkehrt und den Schwindel durchschaut. Doch bei der Einweihung eines von Pepe präparierten Brunnens stellt sich der Kultusminister als Dr. Kerstens Onkel Heinrich heraus, der Rektor Taft sogleich als seines Neffen zukünftigen Schwiegervater begrüßt. Da sich das nun unnötig gewordene, von Pepe zur erneuten Blamage des Rektors am Brunnen installierte Feuerwerk nicht mehr aufhalten lässt, endet alles in einem wilden Durcheinander und mit einem Kuss von Pepe und Geneviève.

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